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Haus Mines erhält ein schwarzes Dach

Mittwoch, 20. November 2019

„Wir haben uns für das schwarze Dach entschieden“, so Jörg Roland in der Ausschusssitzung am Abend und erntete dafür den Spruch, „wie auch sonst?“. Letztendlich stimmten bei einer Enthaltung aber doch alle dafür, dass das Haus Mines am Drostenplatz ein schwarzes Dach bekommt, um den Gesamteindruck am Drostenplatz beizubehalten.

Das Haus Mines hat die Stadt Balve erworben und wird mit Zuwendung aus Landes- und Bundesmittel (Förderrichtlinie Stadterneuerung) umgebaut und renoviert. Da das Dach undicht ist, wurde zunächst die Sanierung dessen ausgeschrieben. Es ist vorgesehen, noch in diesem Jahr die Dachfläche so weitvorzubereiten, dass diese winterfest ist. Die Ziegel sollen dann im Frühjahr 2020, nach der Fachwerksanierung, aufgebracht werden. Geplant ist ein Tonholziegel mit Gradschnitt, der mit der Denkmalbehörde abgestimmt ist.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Fachamt für die praktische Denkmalpflege empfahl, dass der Ziegel aus unbehandelten roten Tonziegel verwendet wird, da dieser zur Zeit der Errichtung des Gebäudes in Balve üblich war, und somit der Denkmalpflege gerecht wird. Alternativ erteilt der LWL aber auch zu einem dunkelgrau gedämpften Ziegel sein Einvernehmen, da dies im Umfeld des Drostenplatzes vorrangig ist.

Einige Ausschussmitglieder hätten zwar auch gerne einen Farbtupfer in der Stadt gehabt (Rudolf Rath) und auch die SPD (Siegrid Schmidt) fand Rot recht schön, ebenso wie Ausschussvorsitzender Heinrich Stüeken,  doch schlossen sich am Ende fast alle dem CDU-Vorschlag an.

So könnte das Haus Mines aussehen.                           Grafik: Stadt Balve