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Südstaatler erbost über Lärmschutz-Vernichtung

Dienstag, 12. November 2019

„Was für ein absoluter Blödsinn ist das denn?“, fragte sich ein Bewohner von Balve-Süd, als er sah, dass an der Bundesstraße die Bäume radikal niedergemacht werden. „Als nächstes kommt dann eine Schallschutzwand da hin?“, fragt er sich weiter. Denn bisher war das Grünholz zumindest im Sommer, wenn man auf der Terrasse gesessen hat, ein idealer natürlicher Schallschutz, der jetzt vernichtet wurde.

Schaut man sich die Pressemitteilung von Straßen.NRW an, so hat das mit den vor einem Monat angekündigten Maßnahmen auch nichts mehr zu tun. Dort hieß es: "Straßen.NRW setzt dabei seit einigen Jahren auf eine "selektive Bestandspflege". Dabei werden Sträucher im direkten Randbereich zur Straße alle drei bis fünf Jahre zurückgeschnitten und im hinteren Bereich der Böschungen einzelne, nicht mehr standsichere Bäume entfernt."

„Das ist doch Idotie. Auf der einen Seite wird über den Schutz der Landschaft gekämpft und hier wird ohne Not ein Biotop für Vögel und anderes Getier einfach vernichtet. Und da rührt sich kein Mensch“, ist ein weiterer Südstaatler erbost, der jetzt freien Blick auf die Bundesstraße hat. „wenigstens sehen wir jetzt, wenn sich dort ein Unfall ereignet“, meinte er sarkastisch. Ein Trost für die Natur ist dieser Umweltfrevel allerdings nicht.