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Unterstützung für Zeitschenker

Freitag, 20. Dezember 2019

Landrat Thomas Gemke übergibt die Erträge aus der Märkischen Sozialstiftung in diesem Jahr als Spende an den Caritasverband Iserlohn, Hemer, Menden, Balve und Umgebung. Das Projekt ZeitGESCHENK unterstützt Familien die von Tod oder Trauer betroffen sind.

Menschen „so begleiten, dass die Hoffnung bleibt". Das ist für Johanna Schwarte vom Caritasverband Iserlohn, Hemer, Menden, Balve und Umgebung in ihrer Arbeit das Zentrale. Sie organisiert „ZeitGESCHENKe": Ein mobiler Kinder- und Familienhospizdienst. Das Team besteht neben ihr aus zwölf Ehrenamtlichen. Landrat Thomas Gemke freute sich das Engagement und die Arbeit mit einer Spende von 2000 Euro zu fördern. Das Geld kommt aus den Erträgen der Märkischen Sozialstiftung.

Bei der Übergabe des Spendenschecks zeigten sich Landrat Thomas Gemke und Iris Beckmann-Klatt, Fachbereichsleiterin Jugend und Bildung, sehr interessiert an der Arbeit, die in der Region sehr gut angenommen wird. Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen Familien mit schwerstkranken und sterbenden Mitgliedern. Die Spende soll insbesondere für Kinder die selbst betroffen oder deren nächste Angehörige betroffen sind, verwendet werden. Vor acht Jahren hat der Märkische Kreis von einer kinderlosen, alleinstehenden Hemeranerin rund 200.000 Euro mit der Maßgabe geerbt, dass dieses Geld für Hilfe bedürftige Kinder und Jugendliche ausgegeben wird. So entstand die Märkische Sozialstiftung.

Im mobilen Kinder- und Familienhospiz werden seit vier Jahren Sterbende und Trauernde, unabhängig von Alter, Religion oder Nationalität begleitet. Die Mitarbeitenden der Caritas widmen den sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Zeit. Sie sprechen, hören zu und sind in den letzten Tagen und Stunden für die Betroffenen da. Das Angebot wird ausschließlich aus Spenden finanziert.

Johanna Schwarte (Mitte), Organisatorin von ZeitGESCHENK freut sich sehr, dass die mobile Hospizarbeit durch die Spende unterstützt wird.                                                                     Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis