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Polizei warnt vor Fake-Mails

Sonntag, 12. Januar 2020

In den vergangenen Tagen gab es im Märkischen Kreis mehrere Fälle von Warenkreditbetrug oder Datenausspähung. Mal wurden Bestellungen bei Amazon aufgegeben, mal Kreditkarten belastet oder Reisen gebucht. Möglicherweise hängt diese Anhäufung mit der aktuellen Phishingwelle zusammen. Täter versenden E-Mails und locken ihre Opfer auf falsche Internetseiten. Wenn die Opfer dort ihre Zugangsdaten eingeben, landen sie nicht in ihrem Kundenkonto. Stattdessen verschaffen sie unbekannten Betrügern freien Zugang zu ihren Konten. 

Eine Hemeranerin gab ihre Kreditkarten-Daten auf diesem Weg auf einer angeblichen DHL-Seite ein. In Schalksmühle wurden Handy und Tablet gehackt. Eine Iserlohnerin entdeckte mehrere nicht autorisierte Bestellungen bei Amazon. Eine Neuenraderin bemerkte Unregelmäßigkeiten auf ihrem Kreditkartenkonto. 

Die Polizei warnt davor, die oft täuschend echt aussehenden Mails zu öffnen. Erst recht sollte man keine enthaltenen Links anklicken. Wer sein Kundenkonto kontrollieren will, der sollte stattdessen über seinen Webbrowser direkt die Seite ansteuern - und zwar per Handeingabe. Bei Unregelmäßigkeiten sollte man sofort Kontakt aufnehmen zu dem Anbieter und zum Zahlungsdienstleister, wie etwa Banken. Unberechtigte Buchungen sollten umgehend reklamiert werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Auszüge ist sehr sinnvoll. 

Überhaupt sollte man sparsam mit seinen Daten im Internet umgehen und nicht jedem Geburtsdatum und/oder Adresse mitteilen oder öffentlich und "live" Fotos aus der Urlaub posten.