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Suche nur nach konkreten Hinweisen an Hönne und Ruhr

Montag, 3. Februar 2020

AKTUALISIERUNG 10.20 Uhr:

Die Polizei wird zuletzt vermehrt mit der Mutmaßung konfrontiert, es könne sich um einen Entführungsfall handeln. Es gibt keinerlei Hinweise oder Spuren, die diesen Verdacht auch nur annähernd zulassen würden.  Polizeibeamte verteilen Fahndungsplakate im Bereich der Innenstadt. 

Im Verlaufe des Vormittags werden erneut Suchmaßnahmen unter Beteiligung der Bereitschaftspolizei Wuppertal durchgeführt, um die Wehre abzusuchen. Ein Polizeihubschrauber wird aufgrund des leicht gesunkenen Wasserstands erneut den Verlauf der Hönne sowie die Ruhr in Richtung Schwerte absuchen. 


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Beamte des polizeilichen Opferschutzes kümmern sich gegenwärtig um die Betreuung der Angehörigen der in Menden vermissten 10-Jährigen. Am Wochenende waren bereits Notfallseelsorger vor Ort. 

Es werde weiterhin allen eingehenden Hinweisen nachgegangen, so die Verlautbarung der Polizei. Bislang seien jedoch keine konkreten Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort des Mädchens eingegangen. 

Polizeibeamte ermitteln weiterhin mit Nachdruck im Wohn- bzw. im sozialen Umfeld der Familie der Gesuchten. Konkrete Suchmaßnahmen, wie sie umfangreich am Wochenende vorgenommen wurden, werden bei Vorliegen neuer Erkenntnisse umgehend eingeleitet, heißt es weiter aus Polizeikreisen. Auch Balver Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW hatten sich an der Suche an der Ruhr mit Strömungsrettern und Sonarboot beteiligt. 

Die Polizei ist weiterhin auf Zeugenhinweise angewiesen. Wer Angaben zum Aufenthaltsort der Vermissten geben kann, wird gebeten, sofort den Notruf 110 zu wählen. 

Bild oben:
Lagebesprechung vor Ort mit den beteiligten Einheiten. Links THW-Zugführer Fabian Weber, rechts daneben Feuerwehr-Zugführer Christian Boike. Foto: BF

Seit Samstag wird das 10-jährige Mädchen aus Menden vermisst. Stundenlange Suche der Polizei, Feuerwehr und mehr als 1000 Freiwilligen verlief ergebnislos.     Foto: Polizei