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Kein Handlungsbedarf für B 229n gegeben

Montag, 9. März 2020

Gegen einen Antrag des naturhistorischen Vereins Hönnetal sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss aus. Der Verein hatte gefordert, den zweiten Bauabschnitt der B229 durch das Borketal, um Balve herum, aufzugeben, da durch den Bau der K12 die Verbindung durch die Kormke nach Neuenrade kürzer, flacher und somit ökologisch und ökonomisch sinnvoller sei.

CDU und UWG sahen diesen Antrag als verfrüht an. Wer wisse schon, was in 10 Jahren ist, so UWG-Fraktionschef Schnadt. Die UWG enthielt sich. Matthias Streiter (CDU) wollte zunächst einmal den 1. Bauabschnitt von Sanssouci bis zur Kallerheimkurve abwarten. Die CDU entschied sich gegen den Antrag. Kai Schmidt von der SPD sah hingegen einen frühen Handlungsbedarf, um in Berlin ein Zeichen zu setzen und stimmte daher für den Antrag.

Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, Verhandlungen mit dem Grundstücksbesitzer in Mellen aufzunehmen, der sein Land für den Babywald zur Verfügung stellen will.

Ebenso einstimmig, aber auf Antrag geheim, wurden die beiden Schiedspersonen Heinz Rapp und Marion Knorr gewählt. Die Wahl aus dem vergangenen Jahr wurde vom zuständigen Richter des Amtsgerichts beanstandet, weil nicht ausdrücklich darauf hingeweisen wurde, dass sich auch Personen mit Migrationshintergrund hätten bewerben können. Für Bürgermeister Hubertus Mühling erschloss sich die Ansicht nicht, denn wenn in der Ausschreibung „alle“ stehen würde, wäre auch dieser Personenkreis eingeschlossen. Der Rat der Stadt Balve muss dieser Entscheidung auch noch absegnen.

Im Bundesverkehrswegeplan ist die blaue Trasse als B229n ausgewiesen.                                                Plan: Bundesverkehrswegeplan