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Zwei Brände hielten Wehrleute in Menden in Atem

Montag, 29. Juni 2020

Am 27. Juni, gegen 14 Uhr, rückten Feuerwehr und Polizei zum Alten Bösperder Weg in Menden aus. Hier hatten Unbekannte vermutlich nach illegalem Camping eine Feuerstelle nicht ausgemacht und diese entzündete den dortigen Waldboden auf einer 100 qm großen Fläche. 

30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Menden waren fast zwei Stunden damit beschäftigt den Brand zu bekämpfen. Auf ca. 100 qm hatte sich das Feuer in den Waldboden gefressen. Oberflächlich waren die Flammen schnell bekämpft, um auch die tiefergelegenen Glutnester erreichen zu können, musste der Waldboden teilweise umgegraben werden. Des Weiteren setzte die Feuerwehr Löschwasser mit Netzmittel ein, dieses bewirkt eine geringere Oberflächenspannung des Wassers dadurch kann es besser ins Brandgut eindringen. Das Löschwasser musste im Pendelverkehr mit einem Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle transportiert werden, da sich in dem Gebiet zwischen den Bahngleisen und der Hönne, in Höhe des Alten Bösperder Wegs, kein Hydrant befindet. 

Die Polizei hat ihre Brandermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den Verursachern des Brandes nimmt die Polizei in Menden entgegen. 

Ebenfalls am Samstag, gegen 20:55 Uhr, kam es zu einem Brand im Keller eines Hauses an der Hermann-Löns-Straße. Als die Feuerwehr an dem Wohnhaus in der Hermann-Löns-Straße eintraf, hatten bereits alle Personen das Gebäude verlassen. Aus einem Kellerfenster schlugen Flammen, aus weiteren Kellerfenstern und teilweise aus Fenstern in den darüber liegenden Geschossen war eine Rauchentwicklung erkennbar. 

Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Keller eingesetzt. Weitere Einsatzkräfte durchsuchten das Gebäude und öffneten Fenster in den Obergeschossen, um das Abziehen der Brandgase zu ermöglichen. Bereits nach kurzer Zeit meldeten die Trupps "Feuer unter Kontrolle!", die weiteren Nachlösch- und Aufräumarbeiten liefen bis etwa 22 Uhr. 

Ein 30-jähriger Mann hatte Brandrauch eingeatmet, der Rettungsdienst behandelte den Patienten vor Ort und brachte ihn ins Krankenhaus. Er hatte versucht den Brand zu löschen. Das Wohnhaus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar, die Betroffenen kommen zunächst bei Bekannten unter. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.