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Bedingungen für den Gottesdienst-Start

Montag, 27. April 2020

Nach der zu erwartenden Öffnung der Kirchen unter besonderen Voraussetzungen in Corona-Zeiten hat Pfarrer Andreas Schulte einen Pfarrbrief veröffentlicht, den wir hier gerne veröffentlichen.

„Liebe Mitglieder des PV Balve- Hönnetal,

sehr geehrte Damen und Herren, liebe Jugendlichen und Kinder!


Ich hoffe, es geht Euch/Ihnen gut!? Ich schreibe diesem Brief an Sie, weil die Landesregierung entschieden hat, dass in Nordrhein- Westfalen ab dem 1. Mai wieder öffentliche Gottesdienste möglich sind.

Vom Erzbistum Paderborn erhielten wir dazu entsprechende Rahmenbedingungen (Stand: 22.04.2020). Inzwischen sind die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Jederzeit können aktuelle oder weitere Vorgaben der staatlichen Stellen hinzukommen.

„Es ist davon auszugehen, dass wir noch lange nicht zu einer Normalität zurückkehren werden, wie wir sie vor der Corona- Pandemie gekannt haben. Die derzeitige Situation wird unser Land und das Leben der Kirchengemeinden sicher nachhaltig verändern,“ so Generalvikar Alfons Hardt.

Unser Pastoralteam ist in einer Videokonferenz die Rahmenbedingungen durchgegangen und es hat eine Absprache mit dem Finanzausschuss und dem Netzwerk stattgefunden. Folgende Übereinkunft wurde getroffen:

Wir beginnen mit den öffentlichen Gottesdiensten ab dem 4. Mai. Dieser Termin ist von den Pastoralverbundsleitern für das Dekanat Märkisches Sauerland festgelegt worden, damit sich zunächst alle Beteiligten an den Wochentagen einüben können. Die Werktagsgottesdienste (Messfeiern, Wort- Gottes-Feiern, Andachten etc.) können wir terminlich wie sonst feiern. Bezüglich der Gottesdienste in der Seniorenwohnanlage St. Johannes werden Absprachen getroffen. 

Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen feiern wir zunächst einmal in den größeren Kirchen unseres Pastoralverbundes. So kann sich eine größere Anzahl Menschen zum Gebet versammeln. 

Es ist zu garantieren, dass der Mindestabstand von 1,50 m eingehalten wird. Familien sollen grundsätzlich zusammensitzen. In einzelnen Kirchen werden Stühle gestellt.

So ergeben sich folgende Höchstzahlen:

St. Blasius Balve 70 Plätze

Hl. Drei Könige Garbeck 70 Plätze 

St. Johannes Langenholthausen 70 Plätze

St. Lambertus Affeln 35 Plätze

St. Georg Küntrop 35 Plätze

St. Barbara Mellen 28 Plätze

St. Antonius Eisborn 35 Plätze

St. Lucia Altenaffeln 20 Plätze

St. Agatha Blintrop 20 Plätze

St. Michael Volkringhausen 20 Plätze

St. Nikolaus Beckum (Integrationszentrum) 20 Plätze 

Angedacht ist, wenn es dafür Unterstützung bei der Umsetzung gibt, den ein oder anderen Gottesdienst bei schönem Wetter draußen zu feiern. Dies bietet sich zum Beispiel Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Fronleichnam an.

Folgende Regelung für die Wochenenden haben wir entschieden:

Samstag

17.00 Uhr St. Blasius Balve

17.30 Uhr St. Johannes Langenholthausen

18.30 Uhr St. Antonius Eisborn

18.45 Uhr St. Georg Küntrop

Sonntag

9.00 Uhr St. Lambertus Affeln

9.30 Uhr Hl. Drei Könige Garbeck

10.30 Uhr St. Blasius Balve

11.00 Uhr St. Barbara Mellen

Beichtgelegenheit wird samstags um 15.30 Uhr in St. Blasius sein. Dies geht im Kirchenraum bzw. bei gutem Wetter draußen.

Geplant ist derzeit auch weiterhin, die Werktagsgottesdienste und das Hochamt am Sonntag um 10.30 Uhr aus der St. Blasiuskirche zu übertragen. Dies soll insbesondere eine Möglichkeit sein für alle, die zur sog. „Risikogruppe“ gehören. 

Laut Rahmenbedingungen muss es für jeden Gottesdienst einen Ordnungsdienst geben. Dieser wird von den einzelnen Gemeinden organisiert. Organisiert wird der Ordnungsdienst durch die Gremienvertreter der Kirchenvorstände, des Netzwerkes bzw. der Mitglieder der zukünftigen Gemeindeausschüsse. Diese kennzeichnen (erfassen) die einzelnen Plätze und sperren die freizuhaltenden Bänke, bzw. machen sie kenntlich. Ca. ½ Stunde vor Beginn des Gottesdienstes wird eine Kirchentür geöffnet. 2-3 Ordner werden anwesend sein, die erkennbar sind. Sie weisen die Plätze an, beobachten den Kommuniongang und organisieren das Verlassen der Kirche. Damit beim Kommunionausteilen ein entsprechender Abstand eingehalten wird, kommt auf den Boden eine Markierung für die Gläubigen. Beim Austeilen der Kommunion wird nicht die Spendeformel: „Der Leib Christi- Amen.“ gesprochen. 

Wegen der Auflagen beim Kommunionempfang teilt der Priester allein aus.

Wir verzichten zunächst einmal auf Messdiener. Eine Gabenbereitung durch Messdiener kann aufgrund der Rahmenbedingungen momentan nicht stattfinden. Da auch das Tragen der Evangelienkerzen mit dem entsprechenden Mindestabstand nicht umzusetzen ist, bliebe nur noch das Schellen übrig. Der Dienst des Lektors/der Lektorin wird wahrgenommen. Er/Sie nimmt im Altarraum Platz. 

Für die Gottesdienste stehen vor Ort ausreichend Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Auch wenn die Rahmenbedingungen derzeit keinen Mund-/Nasenschutz vorsehen, so empfehlen wir dringend allen die Verwendung im Gottesdienst. Die Gesangbücher in den Kirchen wurden entfernt. Die Gläubigen mögen bitte ihr eigenes Gotteslob mitbringen. 

Unsere Pfarrbüros werden ab dem 5. Mai wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Für einen reibungslosen Zutritt ist gesorgt, gegebenenfalls ist ein Aufenthalt im Wartebereich erforderlich. Wände aus Plexiglas für die Schreibtische sind aufgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass es weiterhin sinnvoll ist, zum Pfarrbüro Kontakt per Telefon bzw. E- Mail aufzunehmen. 

Was Gruppentreffen bzw. die Gremiensitzungen betrifft, so gibt es derzeit noch keine neuen aktuellen Aussagen. 

Ich danke für alle ehrenamtliche Arbeit und dafür, dass die Entscheidungen von allen mitgetragen und umgesetzt werden.

Ich wünsche Euch/Ihnen Gesundheit und Gottes Segen!

Andreas Schulte, Pfarrer"