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Keine Änderung der Privatwaldbetreuung

Dienstag, 23. Juni 2020

Der neue Förster ist der alte Förster. Das schon mal vorab. Die stellvertretende Leiterin des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland, Julia Böning, und der stellvertretende Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Balve, Thomas Schröder (2.v.l.), unterzeichneten heute einen neuen Dienstleistungsvertrag über die Betreuung der Waldbesitzer in der Balver Forstbetriebsgemeinschaft (FBG).

Dies wurde notwendig, weil die Förderung der Privatwaldbetreuung in Nordrhein-Westfalen nach einer Wettbewerbsbeschwerde völlig neu geregelt wird. Die in der Vergangenheit fast ausschließlich von staatlichen Förstern zu günstigen Gebühren durchgeführte Betreuung und Anleitung der privaten Waldbesitzer soll damit zukünftig auch privaten Anbietern ermöglicht werden.

Die Frist für die Umstellung wurde zwar wegen der Borkenkäferkalamität auf Ende 2021 verlängert, doch die FBG Balve übernimmt zum 1. Juli die Vorreiterrolle im Märkischen Kreis.

Erstmals musste sich der Landesbetrieb Wald und Holz damit dem Wettbewerb mit privaten Anbietern direkt stellen. Zufrieden vom Ausschreibungsergebnis zeigten sich die anwesenden Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaft Thomas Schröder und Geschäftsführer Heinz Schulte (rechts). Warum etwas ändern, was sich bewährt hat, lautete ihr Fazit.

Der alte und neue Revierförster Richard Nikodem dankte für das Vertrauen und freut sich auf weitere fünf Jahre intensiver Zusammenarbeit.  Als langjähriger Privatwaldförster ist der Dienstleistungsgedanke ja nichts Neues für mich. Mein Alltagsgeschäft ist die Arbeit für den Balver Wald. Da ziehen Waldbesitzer und Förster schon immer an einem Strang. Es ändert sich in Zukunft die Art der finanziellen Abwicklung. An der guten Zusammenarbeit wird sich nichts ändern!“