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Verein fordert freie Sicht auf die Höhle

Sonntag, 21. Juni 2020

„Im Zuge der Planungen für den Geschichtspark Balve zeichnet sich ab, dass sich der Blick auf die Balver Höhle verändert. Die Höhle ist die Visitenkarte von Balve. Somit sollte diese Frage gut durchdacht werden“, regt der Naturhistorische Verein Hönnetal e.V. an. Er schlägt vor, die Sicht auf die Balver Höhle freizustellen. Das "Besucherzentrum" für den Geschichtspark solle nicht an der Stelle des jetzigen Eingangs (mit Kassenhäuschen), sondern unterhalb des Schützenheims auf dem Vorgelände platziert werden. Die Verbindung des Geschichtsparks vom Höhlenkopf zur Luisenhütte und zum Burgberg werde betont, ohne die Höhle optisch abzuwerten, so Geschäftsführer Adalbert Allhoff-Cramer.

Weiter heißt es in der Stellungsnahme: „Nach Auffassung des Naturhistorischen Vereins muss dabei die Grundlinie beachtet werden, den Blick auf die Balver Höhle freizustellen. Der Platz des alten Kassenhäuschens ist für das Besucherzentrum völlig ungeeignet, weil die Sicht auf die Höhle und den Höhlenvorplatz versperrt wird.

Das Besucherzentrum sollte deshalb am Aufgang zur Höhle platziert werden, unterhalb des Schützenheims. Die vorhandene Fläche bietet ausreichend Gestaltungsspielraum. Die Sicht auf Höhle und Vorplatz wird durch den Baukörper nicht behindert. Die Absperrung der Höhle sollte mit einem schlichten Schutzzaun erfolgen, der die Wirkung des Blicks auf die Höhle – die Visitenkarte von Balve – nicht beeinträchtigt.

Kartenverkäufe finden im Besucherzentrum statt. Von dort führt ein kurzer Fußweg auf den Höhlenvorplatz, ohne weitere Barriere. Die Zufahrt zur Höhle und der Zugang zum Restaurant können weiter ungehindert genutzt werden. Die Verbindung zur Luisenhütte und zum Burgberg wird durch die Lage des Besucherzentrums betont."

Der Naturhistorische Verein Hönnetal hat den Vorschlag in ein altes Höhlenbild eingebaut.                                 Fotomontage: NVH