Dr. Schmitz: Kinder-Impfe nur beim Hausarzt

Im Mär­ki­schen Kreis sind mehr als 300.000 Schutz­imp­fun­gen gegen das Coro­na­vi­rus erfolgt. Davon wur­den mehr als 200.000 Imp­fun­gen in den Impf­stel­len des Krei­ses in Lüden­scheid und Iser­lohn oder durch die mobi­len Teams vor­ge­nom­men.
Abhän­gig von der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stoff­men­ge kom­men die Schutz­imp­fun­gen gegen das Coro­na­vi­rus im Mär­ki­schen Kreis gut vor­an. Stand 11. Juni sind im Kreis mehr als 300.000 Imp­fun­gen gegen COVID-19 erfolgt, davon fast 200.000 Erst­imp­fun­gen. Knapp 108.000 Per­so­nen sind voll­stän­dig geimpft. Mehr als 200.000 Imp­fun­gen sind bis­lang allein in den Impf­stel­len des Krei­ses in Lüden­scheid und Iser­lohn durch­ge­führt wor­den – sowie durch die mobi­len Teams, die eben­falls vom Lei­tungs­team des Impf­zen­trums Lüden­scheid koor­di­niert werden.

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• Elek­tro­ni­scher Impf­pass
Aktu­ell wer­den die elek­tro­ni­schen Impf­nach­wei­se noch nicht in den Impf­stel­len in Lüden­scheid und Iser­lohn aus­ge­stellt. Der Kreis war­tet in die­sem Zusam­men­hang auf wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Vor­ga­ben vom MAGS. Die Tech­nik soll spä­tes­tens zum 1. Juli ein­satz­be­reit sein. Dann kön­nen sich voll­stän­dig geimpf­te Per­so­nen die ent­spre­chen­de Beschei­ni­gung direkt im Impf­zen­trum erstel­len las­sen. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die bis dahin im Impf­zen­trum voll­stän­dig geimpft sind, müs­sen nicht selbst aktiv wer­den, son­dern erhal­ten ihren Impf­code vor­aus­sicht­lich per Post.

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• Imp­fun­gen Kin­der / Jugend­li­che
Der Impf­stoff „Comirn­a­ty“ der Fir­ma Bio­N­Tech ist von der Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel­agen­tur (EMA) ab 12 Jah­ren zuge­las­sen wor­den. In den bei­den Impf­stel­len des Mär­ki­schen Krei­ses wer­den aber kei­ne Jugend­li­chen unter 18 Jah­ren geimpft.
Dazu Dr. Gre­gor Schmitz, medi­zi­ni­scher Lei­ter der Impf­zen­tren: „Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on (STIKO) hat den gene­rel­len Ein­satz des Impf­stoffs für Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 12 und 17 Jah­ren nicht emp­foh­len. Bei bestimm­ten Vor­er­kran­kun­gen kön­nen auch Jugend­li­che nach aus­führ­li­cher Auf­klä­rung geimpft wer­den. Die Bewer­tung des indi­vi­du­el­len Risi­kos kann im Impf­zen­trum aber nicht vor­ge­nom­men wer­den, denn hier­zu muss die medi­zi­ni­sche Vor­ge­schich­te bewer­tet wer­den. Das soll und kann nur der behan­deln­de Kin­der- oder Haus­arzt vor­neh­men. Eine even­tu­el­le Imp­fung soll daher auch nur dort erfol­gen. Das Glei­che gilt auch für die Imp­fung von Schwangeren.“

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