Schützen- und Jubelfeste offiziell abgesagt

Die Schützenbruderschaften aus Volkringhausen und Beckum haben für dieses Jahr die Pandemie-Bremse gezogen und ihre Schützenfeste vom 21. bis 23. Mai in Volkringhausen und vom 3. bis 5. Juli in Beckum offiziell abgesagt. Doch es kommt noch schlimmer. Auch die Jubelschützenfeste der St.-Hubertus-Bruderschaft Beckum vom 20. bis 22. August und in Volkringhausen vom 3. bis 5. September sind schon jetzt abgesagt. Matthias und Melanie Noll (Volkringhausen, Bild oben) und Königspaar Christian und Helga König (Beckum, Bild unten) bleiben weiter in Amt und Würden.

In einer Pressemitteilung erklären die beiden Vorstände: „Schweren Herzens und nach reiflicher Überlegung haben wir in den Vorständen der Schützenbruderschaften Beckum und Volkringhausen den leider notwendigen Beschluss gefasst, unsere Schützenfeste, den Jungschützenabend und die Abrechnungen zu den Schützenfesten abzusagen. Nachholtermine wird es in diesem Jahr nicht geben. Zu der anhaltenden Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen ist ein möglicher Nachholtermin derzeit auch gar nicht absehbar und wäre ohne Terminkonflikt nicht zu realisieren.

Damit aber leider nicht genug, so werden auch die bereits aus 2020 in dieses Jahr verschobenen großen Jubelfeste anlässlich der 100-jährigen Bestehen unserer Bruderschaften nicht stattfinden.“

Wer nun zumindest gehofft hat, dass die Jubelschützenfeste ein weiteres Jahr verchoben werden, den trifft die weitere Entscheidung hart. Die Vorstände dazu: „Eine weitere Verschiebung der Jubelfeste nochmals um ein weiteres Jahr wird es wohl nicht geben. Beide Bruderschaften werden in kommenden Mitgliederversammlungen mit ihren Schützenbrüdern über eine spätere Durchführung sowie die Art und Weise ihrer Jubelfeste beraten und entscheiden.

Aufgrund der aktuellen Situation und zu den Auswirkungen um das Corona Virus halten wir die Absagen für richtig und leider unumgänglich.

Es wird weitergehen und es kommen auch wieder Zeiten, in denen wir das Brauchtum wieder vollends pflegen dürfen und werden. Heute ist jedoch der gemeinsam geübte Verzicht auf Feste und Gewohntes die Grundlage dafür, um irgendwann wieder unbeschwert feiern und vor allem Freunde treffen zu können.“

Beide Bruderschaften haben aber vor, soweit es die Pandemielage erlaubt, zu den eigentlichen Terminen ihrer Schützenfeste und Jubelfeste alternative Aktionen oder Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. So dürfen sich die Schützenbrüder doch noch auf ein wenig unterhaltsame Stunden in kleinem Rahmen freuen.