Wieder machten sich Unbekannte an Kreuzen zu schaffen

Die Zer­stö­rung von Chris­tus­fi­gu­ren an Wege­kreu­zen, die vor eini­gen Wochen auch den Staats­schutz auf den Plan rief, geht anschei­nend wei­ter, obwohl ein Zusam­men­hang nicht bestehen muss. Zwi­schen dem 12. und dem 20. Dezem­ber ent­wen­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter den aus Guss­me­tall bestehen­den Chris­tus-Kor­pus von einem Kreuz in der „Hel­le“. Der Täter hat­te den Kor­pus offen­kun­dig von dem an einem Fuß­weg lie­gen­den Kreuz abgeschraubt. 

Der Dieb­stahl eines wei­te­ren Kor­pus wur­de am Mon­tag­nach­mit­tag durch einen auf­merk­sa­men Zeu­gen gemel­det. Er sah im Vor­bei­fah­ren, dass der Kor­pus am Gran­sauer-Kreuz fehl­te. Als die dar­auf­hin ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten das Kreuz auf­such­ten, stell­ten sie fest, dass der Kor­pus offen­bar mut­wil­lig abge­ris­sen wor­den war. Klei­ne Tei­le der ca. 100 cm gro­ßen Holz­plas­tik lagen noch vor Ort. 

Hin­wei­se kön­nen tele­fo­nisch unter 02373–9099‑0 an die Poli­zei­wa­che Men­den gege­ben wer­den. Die Ermitt­lun­gen, auch in Bezug auf einen mög­li­chen Zusam­men­hang, lau­fen in bei­den Fäl­len. (schl)