Großangelegte Verkehrsüberwachung in der Stadt Balve

Am Frei­tag, 14 bis 19 Uhr, hat­te der Ver­kehrs­dienst der Kreis­po­li­zei­be­hör­de MK eine Kom­bi­na­ti­on aus Vor­beu­gungs­maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung von Ver­kehrs­un­fäl­len sowie zeit­glei­chen Sank­ti­ons­mes­sun­gen zur Über­wa­chung der zuge­las­se­nen Geschwin­dig­keit durchgeführt.

An der B 515 in Vol­kring­hau­sen hiel­ten die Poli­zei­kräf­te der Ver­kehrs­un­fall­prä­ven­ti­on Motor­rad­fah­rer an. Die Poli­zei­be­am­ten sen­si­bi­li­sier­ten die moto­ri­sier­ten Zwei­rad­fah­rer im Hin­blick auf die deut­lich höhe­re Ver­kehrs­un­fall­ge­fahr pro gefah­re­nen Kilo­me­ter im Ver­gleich zu den PKW und den damit ein­her­ge­hen­den gestei­ger­ten Gefah­ren­po­ten­tia­len. Die Beam­ten gaben fer­ner Hin­wei­se zu einem ver­kehrs­ge­rech­ten Ver­hal­ten, ver­teil­ten Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en und wie­sen auf die Mög­lich­keit der Teil­nah­me an Fahr­si­cher­heits­trai­nings hin.

In den Orts­tei­len Beckum, Lan­gen­holt­hau­sen und Gar­beck wur­den Tem­po­kon­trol­len zur Über­wa­chung der ver­kehrs­recht­li­chen Geschwin­dig­keits­an­ord­nun­gen ein­ge­rich­tet. Bei der Geschwin­dig­keits­kon­trol­le in Beckum, Arns­ber­ger Stra­ße, wur­den im Lau­fe des Ein­sat­zes 1193 Fahr­zeu­ge gemes­sen (47 Krä­der). Im Gesamt­ergeb­nis fuh­ren 110 Ver­kehrs­teil­neh­mer schnel­ler als die inner­orts zuge­las­se­nen 50 km/h (2 Krä­der). Es wur­den 97 Über­tre­tun­gen fest­ge­stellt, wel­che in der Fol­ge mit einem Ver­war­nungs­geld geahn­det wer­den (davon 1 Krad). 12 PKW-Fah­rer waren deut­lich schnel­ler (mehr als 15 km/h Geschwin­dig­keits­über­schrei­tung), so dass gegen sie eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge vor­ge­legt wer­den muss.

In Lan­gen­holt­hau­sen, Sun­derner Stra­ße, wur­den beim Ein­satz der 1440 Fahr­zeu­ge gemes­sen (88 Krä­der). Von die­sen über­schrit­ten 288 Ver­kehrs­teil­neh­mer (davon 10 Krä­der) die zuge­las­se­nen 50 km/h, so dass 237 von ihnen mit einem Ver­war­nungs­geld belegt wer­den muss­ten (8 Krä­der). 49 PKW-Füh­rer und 2 Krad­fah­rer erhal­ten wegen der Geschwin­dig­keits­über­schrei­tun­gen einen Buß­geld­be­scheid. Die höchs­ten gemes­se­nen Geschwin­dig­kei­ten waren bei einem PKW 86 km/h und bei einem Krad­fah­rer 92 km/h. Es erhal­ten von den letzt­ge­nann­ten 51 Fahr­zeug­füh­rern ins­ge­samt 3 Ver­kehrs­teil­neh­mer ein Fahr­ver­bot (1 Kradfahrer).

Eine wei­te­re Kon­troll­maß­nah­me fand an die­sem Nach­mit­tag in Gar­beck, Am Pick­ham­mer, statt. Bei der Akti­on wur­den 2431 Fahr­zeu­ge gemes­sen (davon 42 Krä­der). Es wur­den 53 Ver­war­nungs­gel­der erho­ben (davon 2 Krad­fah­rer). Zudem erhal­ten 2 Fahr­zeug­füh­rer eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge (1 Krad). Die höchs­te Geschwin­dig­keit bei einem Krad­fah­rer aus dem Zulas­sungs­be­reich der Stadt HA betrug 86 km/h (Buß­geld 200,- / ein Punkt).

Bei einem zeit­glei­chen Ein­satz von zwei Poli­zei­vi­deo­mo­tor­rä­dern wur­den im nörd­li­chen Kreis­ge­biet meh­re­re Ver­kehrs­ver­stö­ße fest­ge­stellt (2 Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße bei­de im Bereich einer Ord­nungs­wid­rig­keit , davon 1 Krad. Des­wei­te­ren 2 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten-Anzei­gen Über­ho­len von Krädern).


Sym­bol­fo­to